1.c4
g5!?
Zu bemerken, daß es sich beim Führer der Weißen um den langjährigen Trainer von GM Uhlmann handelt, dessen wichtigste Eröffnungswaffe bekanntlich 1.c4 ist. Für den Kenner der Englischen Partie ist 1...g5 derzeit noch mit Überraschungen verbunden, aber wie lange noch, denn objektiv ist dies gewiß schon günstiger als Varianten für Weiß nach 1.g4, in denen Schwarz die Möglichkeit c6! nutzen kann.
2.d4
h6
3.Sc3
Lg7
4.e4
c5
5.Le3?!
Weiß entschließt sich, mit einem Entwicklungszug die Spannung in der Mitte aufrechtzuerhalten.
5...Sc6!
6.Sge2
Da5
7.Dd2
d6
8.f3
Ld7
9.d5
Se5
Mit einfachen und positionell gesunden Zügen hat Schwarz schon die harmonischere Stellung erreicht.
10.Sc1
Was sonst, c4 muß gedeckt werden und der Lf1 an die frische Luft.
10...Sg6!
11.Sd3
Lxc3!
12.bxc3?!
Der Abtausch der Damen bringt Weiß zwar auch keinen Vorteil, jedoch hätte auch Schwarz nicht viel.
12...Sf6
13.Le2
0-0-0
14.Db2
b6
15.Kd2?
Wenn schon die kurze Rochade keine Alternative darstellt, so sollte Weiß doch eher zu 0-0-0 greifen.
15...Se5!
Dieser starke Springer muss früher oder später getauscht werden, so daß andere Züge nur Tempoverlust bedeuteten.
16.Sxe5
dxe5
17.Ld3
Tdg8!
18.Taf1
Se8
19.a3
Ratlosigeit, Weiß muß warten.
19...Sd6
20.Da2
e6
21.Tb1
Da6
22.Tb2
f5!
23.exf5
Praktisch erzwungen, denn es drohte bereits exd5.
23...exf5
24.Te1
Te8
Schwarz hat schon mehrere Wege, den Punkt zu holen, Weiß ist völlig ohne Gegenspiel.
25.Lg1
Te7
26.a4
Da5
27.Tb5
Lxb5
28.cxb5
The8
29.Dc2
e4
30.Lf1
Te5
31.g4
f4
32.fxe4
Sxe4+
33.Txe4
Txe4
34.Ld3
Txa4
35.Lf5+
Kb8
36.Kd3
Dxb5+
0-1